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Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Behindertenwohnheim 

In einem  Behindertenwohnheim wohnen Erwachsene mit verschiedenen Behinderungsformen wie in einer Art Wohngemeinschaft zusammen. Einige der BewohnerInnen gehen tagsüber in Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten, andere bleiben im Wohnheim und nehmen dort an Beschäftigungsangeboten teil. Aufgaben des Freiwilligen sind zum Beispiel die Pflege der BewohnerInnen bzw. die Unterstützung dabei sich selbst zu waschen und anzuziehen. Auch Hilfestellungen bei Alltagsarbeiten wie Kochen, Tisch decken, Zimmer aufräumen gehören zum Aufgabenprofil. Darüber hinaus hilft der Freiwillige den Fachkräften bei Beschäftigungsangeboten oder bietet selbst welche an.

Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung kann man sich wie einen gewöhnlichen Produktionsort vorstellen. Die MitarbeiterInnen sind Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen, die in ihrer Arbeitszeit dort Waren herstellen (z.B. für die Industrie) oder verpacken. Die Werkstätten sind meist große Fertigungshallen, die auch einen Bereich haben, in dem Beschäftigte mit stärkeren Beeinträchtigungen leichte Arbeiten ausführen, z.B. Fehlproduktionen vernichten, verschiedene Materialien trennen etc. Aufgabe des Freiwilligen ist es, sich um die Beschäftigten zu kümmern, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen und zu motivieren. Unter Umständen arbeitet der Freiwillige als Unterstützung für die Beschäftigten auch aktiv bei der Abarbeitung von Aufträgen mit. Pflegerische Tätigkeiten kommen nur selten vor.