Erfahrungsbericht von Micha

Erfahrungsbericht von Micha

Mein Weg zur Stelle

Hi, ich bin Micha, 18 Jahre alt und mache zurzeit mein FSJ mit dem DRK als Träger.

Ich wollte nach meinem Abitur direkt etwas Praktisches machen, um vor dem Studium erstmal Erfahrungen zu sammeln. Durch meine Geschwister habe ich von den Chancen gehört, die ein FSJ mir da bieten kann und da ich mich nach dem Abi für ein Lehramtsstudium interessiere, habe ich mich an den Schulen in der Umgebung umgehört. Nach einem kurzen Gespräch und wenigen Mails war dann klar, dass ich mein FSJ an einer Förderschule in meiner Nähe machen werde. Hier wurde ich an das DRK als Träger vermittelt und habe nach Abgabe meiner Daten und einer Bewerbung an den Träger meinen Vertrag für ein Jahr Freiwilligendienst erhalten.
 

Meine Arbeit mit den Kindern

Ich bin seit Beginn des Schuljahres an der Schule tätig und hab es bis heute an keinem Tag bereut. Der mir am Anfang komplett fremde Schulalltag, aufgrund der großen Differenzen zwischen dem Lernen an Förder- und dem an Regelschulen, hat mich schnell gepackt. Es ist total cool zu sehen, wie unterschiedliche Menschen ganz auf ihre Weise lernen und gefördert werden. Wenn ich von meinem FSJ erzähle, sage ich oft: „Ich erlebe jeden Tag ein Abenteuer“ und auch wenn das etwas dahergeredet klingt, stimmt das zu 100%.

Wenn ich morgens zur Schule fahre, weiß ich nie komplett was auf mich zukommt, ob ich heute Schülern beim 1mal1 helfe, einen Sportunterricht erlebe, der mich aufgrund der enormen Individualität in den Anforderungen mehr fordern wird als der auf dem Gymnasium, oder ob ich mal wieder mit einer Unterstufe einen Song zum Zahlenraum bis 5 singe, der mehr Power hat als die meisten Charts von heute.
 

Meine Fazit

Zusammengefasst kann ich sagen: Mir hat mein FSJ gezeigt, dass man mit den von außen betrachtet enormen Einschränkungen im alltäglichen Leben riesige Lernerfolge und total coole Momente erlebt. Außerdem hat mein FSJ meine Vorstellungen fürs Berufsleben auf den Kopf gestellt oder zumindest erweitert:

Nachdem ich gesehen habe wie Sport Menschen mit komplett unterschiedlichen geistigen und körperlichen Voraussetzungen verbinden und motivieren kann, will ich gerne Sport und dazu vielleicht sogar Sonderpädagogik studieren. Gut, dass ich mich damals entschieden habe einen ganz neuen Bereich kennenzulernen, wer weiß, was mir sonst später im Berufsalltag gefehlt hätte!

Weitere Erfahungsberichte:

Elif

"Mein Name ist Elif, ich bin 19 Jahre alt und mache derzeit einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung." 

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Sergej

„Hallo ich bin Sergej und mache mein FSJ an einer Schule. Seitdem ich mein FSJ angefangen habe, erlebe ich jeden Tag etwas Neues.“

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