BFD & FSJ für unter 27-jährigeBFD & FSJ für unter 27-jährige

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    Freiwilligendienste FSJ und BFD im Überblick

    Ggf. einleitender Text: aber nicht wie nachfilgend mit Fragen… Es gibt viele Gründe: Nach Ihrem Schulabschluss möchten Sie etwas Sinnvolles für die Gesellschaft leisten? Sie sind noch unschlüssig, welchen beruflichen Weg Sie einschlagen wollen und möchten sich orientieren? Sie haben Ihre Ausbildung bzw. Ihr Studium abgebrochen und orientieren sich neu? Sie schwanken zwischen einem FSJ / BFD im Inland oder im Ausland?

    Freiwillige Frage – Antwort, Fragen mit keywords

    • sind zwischen 16 und 26 Jahre alt.
    • engagieren sich zwischen sechs und 18 Monaten in einer gemeinwohlorientierten Einsatzstelle (hier link zu Einsatzbereiche). In Ausnahmefällen auch 24 Monate. Folgen Sie uns auf Instagram. Dort stellen Freiwillige Einsatzstellen vor uns Sie erhalten einen Einblick in unsere Seminararbeit.
    • engagieren sich in Vollzeit bis zu 40 Stunden die Woche. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein Dienst in Teilzeit möglich.
    • gestalten in einem Jahr 25 Seminartage gemeinsam mit anderen Freiwilligen nach ihren Bedarfen (link zu Seminaren).  Folgen Sie uns auf Instagram. Dort stellen Freiwillige Einsatzstellen vor uns Sie erhalten einen Einblick in unsere Seminararbeit.
    • erhalten ein Taschengeld und eine für sie beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Eltern haben weiterhin Anspruch auf das Kindergeld.
    • kommen für ihr Engagement aus allen Ländern dieser Erde (link Informationen für Freiwillige aus dem Ausland)
    • verschaffen sich ein dickes Plus im Lebenslauf für Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz, für die Anerkennung als praktischer Einsatz vor einem Studium, für die Anrechnung auf Wartesemester zum Beispiel im Medizinstudium oder für den Erwerb der Fachhochschulreife.
    • haben ein spannendes und herausforderndes Jahr, in dem sie andere unterstützen und dabei wertvolle Erlebnisse haben und tolle Menschen kennen lernen. (hier link zu Erlebnisberichten / Portraits)

     

    Als DRK vermitteln wir Freiwillige in verschiedene Einsatzbereiche (link).

    Folgen Sie uns auf Instagram. Dort stellen Freiwillige Einsatzstellen vor uns Sie erhalten einen Einblick in unsere Seminararbeit.

     

    Hinweis für Stellenvergabe: wo können sich die Bewerber für Auslandsdienste bewerben? Linkliste DRK anbieten.

    Wieso zwei unterschiedliche Dienste?

    Für den Alltag macht es für die Freiwilligen keinen bemerkenswerten Unterschied, ob sie im Freiwilligen Sozialem Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) aktiv sind. Für die Einsatzstellen gibt es allerdings einige Unterschiede.

    • Der BFD
      • ist der „jüngere“ Freiwilligendienst. Im Jahr 2011 wurde der Wehrdienst und somit auch der Zivildienst ausgesetzt. Der Bundesfreiwilligendienst sollte helfen, die Folgen der Aussetzung des Zivildienstes zumindest teilweise zu kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz anerkannten Dienststellen und -plätze wurden daher automatisch als Einsatzstellen und Plätze des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt.
      • Freiwillige gehen ihren Vertrag mit zwei Partnern ein: der Einsatzstelle und dem Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaftliche Aufgaben. Als DRK vermitteln wir Plätze und begleiten die Freiwilligen individuell durch den Freiwilligendienst. Wir tragen Sorge für die Bildungsarbeit. Zielsetzung ist es, den Dienst für die Freiwilligen und die Einsatzstellen zu einem erfolgreichen Jahr werden zu lassen. 

      Den BFD kennzeichnet,

      • dass dieser auch Menschen offen steht, die älter an 27 Jahre alt sind (link).
      • dass Freiwillige unter 27 Jahren automatisch zu einem Seminar der politischen Bildung in eines der Bildungszentren des Bundes eigeladen werden. Mehr zu diesen Seminaren erfahren Sie auf den Seiten der Bildungszentren (link: https://www.bundesfreiwilligendienst.de/bildungszentren-des-bundes/politische-bildung.html )
      • dass die Einsatzstellen das Taschengeld, die Sozialversicherung sowie die Bildungsarbeit finanziell tragen. Zu beidem wird ein Zuschuss durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geleistet.
      • dass die Bildungsarbeit für Freiwillige kostenfrei ist.
      • Die Plätze werden durch das Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt. Insgesamt gibt es mehr FSJ als BFD Plätze.
    • Das FSJ
      • hat eine lange Tradition, beginnend 1954 mit dem diakonischen Jahr. Von Anfang an steht neben dem Interesse, Mitarbeitende auf Zeit oder Dauer zu gewinnen, auch das Ziel, jungen Menschen Bildung für ihre weitere Lebenspraxis zu vermitteln. Wird als Begriff 1964 mit dem „Gesetz zur Förderung des freiwilligen sozialen Jahres“ eingeführt.
      • Freiwillige gehen ihren Vertrag mit Der Einsatzstelle und dem DRK in Köln als sog. „Träger des Freiwilligendienstes“ ein. Als DRK vermitteln wir Plätze und begleiten die Freiwilligen individuell durch den Freiwilligendienst. Wir tragen Sorge für die Bildungsarbeit. Zielsetzung ist es, den Dienst für die Freiwilligen und die Einsatzstellen zu einem erfolgreichen Jahr werden zu lassen. 

      Das FSJ kennzeichnet,

      • dass Freiwillige zwischen 16 und 26 Jahre alt sind.
      • dass die Einsatzstellen das Taschengeld, die Sozialversicherung sowie die Bildungsarbeit finanziell tragen. Zur Bildungsarbeit wird ein Zuschuss durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geleistet.
      • dass die Bildungsarbeit für Freiwillige kostenfrei ist.
      • Die Plätze werden durch den Träger des FSJ (also dem Deutschen Roten Kreuz) anerkannt. Insgesamt gibt es mehr FSJ als BFD Plätze.

    Wieso zwei unterschiedliche Dienste?

    Für den Alltag macht es für die Freiwilligen keinen bemerkenswerten Unterschied, ob sie im Freiwilligen Sozialem Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst (BFD) aktiv sind. Für die Einsatzstellen gibt es allerdings einige Unterschiede.

    • ist der „jüngere“ Freiwilligendienst. Im Jahr 2011 wurde der Wehrdienst und somit auch der Zivildienst ausgesetzt. Der Bundesfreiwilligendienst sollte helfen, die Folgen der Aussetzung des Zivildienstes zumindest teilweise zu kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz anerkannten Dienststellen und -plätze wurden daher automatisch als Einsatzstellen und Plätze des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt.
    • Freiwillige gehen ihren Vertrag mit zwei Partnern ein: der Einsatzstelle und dem Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaftliche Aufgaben. Als DRK vermitteln wir Plätze und begleiten die Freiwilligen individuell durch den Freiwilligendienst. Wir tragen Sorge für die Bildungsarbeit. Zielsetzung ist es, den Dienst für die Freiwilligen und die Einsatzstellen zu einem erfolgreichen Jahr werden zu lassen. 

    Den BFD kennzeichnet,

    • dass dieser auch Menschen offen steht, die älter an 27 Jahre alt sind (link).
    • dass Freiwillige unter 27 Jahren automatisch zu einem Seminar der politischen Bildung in eines der Bildungszentren des Bundes eigeladen werden. Mehr zu diesen Seminaren erfahren Sie auf den Seiten der Bildungszentren (link: https://www.bundesfreiwilligendienst.de/bildungszentren-des-bundes/politische-bildung.html )
    • dass die Einsatzstellen das Taschengeld, die Sozialversicherung sowie die Bildungsarbeit finanziell tragen. Zu beidem wird ein Zuschuss durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geleistet.
    • dass die Bildungsarbeit für Freiwillige kostenfrei ist.
    • Die Plätze werden durch das Bundesamt für Familie und Zivilgesellschaftliche Aufgaben anerkannt. Insgesamt gibt es mehr FSJ als BFD Plätze.
    • hat eine lange Tradition, beginnend 1954 mit dem diakonischen Jahr. Von Anfang an steht neben dem Interesse, Mitarbeitende auf Zeit oder Dauer zu gewinnen, auch das Ziel, jungen Menschen Bildung für ihre weitere Lebenspraxis zu vermitteln. Wird als Begriff 1964 mit dem „Gesetz zur Förderung des freiwilligen sozialen Jahres“ eingeführt.
    • Freiwillige gehen ihren Vertrag mit Der Einsatzstelle und dem DRK in Köln als sog. „Träger des Freiwilligendienstes“ ein. Als DRK vermitteln wir Plätze und begleiten die Freiwilligen individuell durch den Freiwilligendienst. Wir tragen Sorge für die Bildungsarbeit. Zielsetzung ist es, den Dienst für die Freiwilligen und die Einsatzstellen zu einem erfolgreichen Jahr werden zu lassen. 

    Das FSJ kennzeichnet,

    • dass Freiwillige zwischen 16 und 26 Jahre alt sind.
    • dass die Einsatzstellen das Taschengeld, die Sozialversicherung sowie die Bildungsarbeit finanziell tragen. Zur Bildungsarbeit wird ein Zuschuss durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geleistet.
    • dass die Bildungsarbeit für Freiwillige kostenfrei ist.
    • Die Plätze werden durch den Träger des FSJ (also dem Deutschen Roten Kreuz) anerkannt. Insgesamt gibt es mehr FSJ als BFD Plätze.